Hochzeit in der Villa Teresa

Auf einem Hügel, auf sächsisch “Heibsch” und auf hochdeutsch ” Heubusch“, in mitten ihrer großen naturbelassenen Parkanlage befindet sich die Villa Teresa auf dem halben Wege zwischen Coswig und Kötitz. Der Komponist Eugen d’ Albert lebte mit seiner Frau der Pianistin Teresa Carreno in diesem Haus. Die 1873  im klassizistischen Stil errichte Villa Teresa, finden heute Kammermusikabende, Lesungen, kleine Theaterstücke und Eheschließungen statt. Um das besondere Ambiente und sorgfältig gehütete Tradition zu schätzen kommen Besucher auch aus dem ferneren Umland.

 

Wunderschöne Hochzeitsfotos von Bianka und Tom

 

Geschichte

Die Villa Teresa steht seit 1873 auf dem Grundstück.  Der Torgauer Pfarrer Gustav Theodor Kessler ließ  die Villa auf den Hügel bauen.1874 wurde die Villa fertig, der Pfarrer lebte nur kurz darin, denn nach ein paar Monaten verstarb er. Nachbesitzer der Villa Teresa war unter anderem auch der preußische Generalmajor Herwarth von Bittenfeld. 1891 Pianist und Komponist Eugen d’ Albert  zieht mit seiner Familie in das Haus ein. 1892 heiratet Eugen d’ Albert, die elf Jahre ältere Konzertpianistin Teresa Carreno. Er bringt aus seiner ersten Ehe einen Sohn mit >>Wolfgang<<. Seine Frau bringt aus ihren zwei Ehen zwei Kinder mit >>Teresita und Giovanni << Die beiden bekommen zusammen auch noch zwei Kinder >>Eugenia und Hertha<< Zwischen den beiden läuft es später nicht mehr so gut, dadurch das Eugen d’ Albert Ruhe wollte, aber die da nicht bekam, baute er sich ein kleinen Pavillon, aber selbst da kam er nicht zur Ruhe. 1895 lassen sich die beiden scheiden.  Teresa Carreno nimmt die Kinder mit nach Berlin, wo sie ihre Pianistinkarriere fortsetzt, sie heiratet erneut und verstirbt 1917 bei einer Konzertreise nach New York. Eugen d’ Albert nimmt eine Stelle als Hofkapellmeister an, er heiratet später noch 5 weitere Frauen, komponiert 22 Opern, zwei Klavierkonzerte, viel Kammermusik und einige Lieder die seiner 3. Ehefrau gewidmet sind. Eugen verkauft die Villa an den Schweizer Rentier Paul Julius Matter (1896), dieser zieht mit seiner Frau ein. 1945 die Frau (Elisabeth Matters) von Paul Matter muss mit zusehen, wie Flüchtlinge und ausgebombte in ihr Haus mit einziehen, sie behält einen kleinen Raum im Dachgeschoss und ihr ehemaliges Schlafzimmer. 1961 verstirbt Elisabeth Matter und das Haus geht in den Besitz der Stadt über. 1968 wird es zu einem Sechsfamilienwohnhaus umgebaut, dabei verliert die Villa ihrer historischen Fassade. Jugendliche zerstören den Kompositionspavillion, die Figur der “Flora” am Teehaus und eine große Sandsteinvase. Im Jahr 2000 wird mit Umbau der Villa begonnen.

 

Hochzeitsfotos in der Villa Teresa

Lassen Sie sich vor der historischen Fassade der Villa Teresa fotografieren oder in Ihren prunkvollen Räumen. Im Garten wird der Hochzeitsfotograf für Sie die Perfekte Szene für ihr Fotoshooting finden, danach können Sie sich im ruhig angelegten Park ausruhen.

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